Fair-Trade in Bremen

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Die Globalisierung hat zur Folge, dass wir Zugang zu vielen verschiedenen Produkten aus aller Welt haben. Allerdings hat sie auch Nachteile, da viele Länder wegen ihrer Infrastruktur durch eine zu geringe Vergütung der Arbeiter ausgebeutet werden. Bewusst konsumieren bedeutet also auch, alle Menschen, die an der Produktionskette beteiligt sind, nicht zu benachteiligen. Das heißt besonders für die einfachen Arbeiter in vielen Ländern ein stabiles und gerechtes Einkommen zu erhalten und beispielsweise Arbeits- und Schutzkleidung gestellt zu bekommen. Dafür soll der Faire Handel sorgen. 

In Bremen gibt es eine breite Palette an Geschäften, die ausschließlich fair gehandelte Produkte führen oder wo das Angebot zumindestens sehr groß ist. Adressen zum Thema »Fair Trade in Bremen« finden Sie hier.

Der Weltladen beispielsweise bietet eine breite Produktauswahl an: von Lebensmittel über Bekleidung bis zu Spielsachen. Ein ähnliches Sortiment bietet Contigo, deren Kernkompetenz jedoch bei fair gehandelten Kaffees liegt.

Bei den Bekleidungsgeschäften setzt fairtragen ausschließlich auf öko-faire Kleidung, aber auch bei Boutiquen wie El Tumi oder ilanas Mode liegt der Anteil über 50%.

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Fair Trade ist in Bremen aber auch erlebbar: Während der »Fairen Woche« – in diesem Jahr vom 16. bis zum 30. September – finden viele Veranstaltungen zu dem Thema statt und auf der Messe »Fair Fair«, die alljährlich im Spätherbst in der botanika viele Besucher anlockt, präsentieren rund 25 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen. 

Diese vielen Bausteine und das Engagement der Stadt zeigen, dass Bremen 2011 zurecht Hauptstadt des fairen Handels geworden ist.

Damit würdigte der Ausrichter des Wettbewerbes, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH, Bremens lokales Engagement zum Fairen Handel und hat es nachhaltig mit einem Preisgeld gefördert. Somit konnte Bremen weiterhin innovative Projekte und Aktionen zur Stärkung von Fair Trade in der Öffentlichkeit und den Medien publik machen und andere Städte zum Nachahmen anregen.

Weitere Informationen zum Thema Fairer Handel finden Sie unter www.ben-bremen.dewww.fairer-handel.bremen.de und auf www.bizme.de